Der Objektsensor ist ein analoger 3-Draht-Sensor, der aus einer Infrarot-LED und einem Infrarot-Lichtsensor besteht.
Die 3-Draht-Sensoren, einschließlich des Objektsensors, sind mit einem EXP- oder V5-Robotergehirn kompatibel, und ihre Sensorkabel können mit einem 3-Draht-Verlängerungskabelverlängert werden.
Damit der Objektsensor mit dem V5 Brain funktioniert, muss das Sensorkabel vollständig in einen 3-Draht-Anschluss des V5 Brain eingesteckt sein.
Funktionsweise des Objektsensors
Der Objektsensor funktioniert, indem er eine Oberfläche mit seiner Infrarot-LED beleuchtet und anschließend die reflektierte Infrarotstrahlung mit seinem Infrarot-Lichtsensor misst. Anhand der Intensität der reflektierten Strahlung kann der Objektsensor bestimmen, wie hell oder dunkel die Oberfläche unterhalb des Sensors ist.
Hellfarbige Oberflächen reflektieren mehr Infrarotlicht als dunkle Oberflächen und erscheinen dem Sensor daher heller. Dadurch kann der Sensor eine dunkle Linie auf hellem Untergrund oder eine helle Linie auf dunklem Untergrund erkennen.
Um den Objektsensor effektiv nutzen zu können, muss er mit einer Programmiersprache wie VEXcode EXP oder VEXcode V5 kombiniert werden. Dies ermöglicht die Erstellung eines Benutzerprogramms für das Gehirn, um den Reflektivitätswert zur Steuerung des Roboters zu nutzen.
Was ist Reflektivität?
Das Reflexionsvermögen ist eine Methode, um zu messen, wie viel Licht von einer Oberfläche zurückgeworfen wird. Stell dir vor, du hast eine Taschenlampe und leuchtest damit verschiedene Dinge an. Manche Dinge, wie ein Spiegel oder ein weißes Blatt Papier, reflektieren viel Licht zurück. Diese Dinge regen sehr zum Nachdenken an. Andere Dinge, wie ein schwarzer Pullover oder ein dunkles Stück Stoff, reflektieren nicht viel Licht zurück. Diese Dinge geben nicht viel Aufschluss.
Bei der Reflektivität geht es also einfach darum, wie gut etwas Licht dorthin zurückwirft, woher es gekommen ist. Je mehr Licht es zurückwirft, desto höher ist sein Reflexionsgrad.
Häufige Anwendungsbereiche des Objektsensors:
Mithilfe von Objektsensoren können Unterschiede in den Förderbändern der CTE-Arbeitszelle erkannt werden. Sie ermöglichen es dem EXP Brain, anhand seines Erkennungsschwellenwerts für Reflexionsvermögen festzustellen, ob ein Objekt auf dem Förderband erscheint. Hier kann der Objektsensor erkennen, wenn eine Scheibe darunter vorbeifährt, da er eine Erhöhung der Reflektivität feststellt.
| Geringe Reflektivität | Hohes Reflexionsvermögen |
Tipps und Tricks
- Die Platzierung des Objektsensors ist von entscheidender Bedeutung. Der Sensor funktioniert am besten, wenn er sich etwa 0,02" bis 0,25" über der zu messenden Oberfläche befindet, wobei der optimale Abstand etwa 3 mm (etwa ⅛") beträgt. Für die beste Empfindlichkeit sollte es so nah wie möglich an diesem Abstand platziert werden.
- Um den Reflexionswert des Objektsensors in Echtzeit anzuzeigen, verwenden den Bildschirm „Geräte“ auf dem.